Vollmond im Widder am 26. September 2026
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Astrologie · Sichtbarkeitsexpertin®

Vollmond im Widder
am 26. September 2026

Zwischen „Ich will“ und „Wir“ – erkenne dich selbst, bevor du dich in Beziehungen verlierst

26. September 2026  |  18:49 Uhr  |  Vollmond auf 3° Widder

Dieser Vollmond hat Feuer.

Und zwar nicht das gemütliche Feuer, vor dem wir uns mit einer Tasse Tee einkuscheln. Es ist dieses Feuer, das sagt:

„Ich will.“ – „Ich brauche.“ – „Das bin ich.“ – „Und hier ist meine Grenze.“

Der Widder möchte losgehen. Er möchte für sich einstehen, entscheiden, handeln und manchmal am liebsten mit dem Kopf durch die Wand.

Doch auf der gegenüberliegenden Seite steht die Sonne in der Waage. Und sie erinnert uns:

Da ist nicht nur ein Ich. Da ist auch ein Du.

Genau diese Spannung macht diesen Vollmond für mich so interessant. Denn vielleicht geht es diesmal gar nicht darum, eine Seite zu wählen. Vielleicht geht es darum, herauszufinden:

Wie kann ich ganz bei mir sein – und trotzdem in echter Verbindung mit anderen bleiben?

Vollmond im Widder: Ich sehe mich

In der von mir für diesen Vollmond verwendeten mundanastrologischen Häuserdeutung fällt der Mond im Widder ins 1. Haus, während die Sonne in der Waage gegenüber im 7. Haus steht.

Und damit wird eine der wichtigsten astrologischen Achsen überhaupt aktiviert: ICH und DU.

Das 1. Haus erzählt von deiner Identität, deinem Selbstbild und davon, wie du dem Leben begegnest. Das 7. Haus erzählt von Beziehungen, Partnerschaften und Begegnungen.

Der Widder fragt: Wer bin ICH?
Die Waage fragt: Wer bin ich in Beziehung zu DIR?

Und vielleicht liegt genau hier gerade deine Aufgabe. Nicht sofort zu reagieren. Nicht sofort nachzugeben. Nicht sofort zu kämpfen. Sondern dich zunächst selbst zu erkennen.

Wann hast du dich zuletzt wirklich selbst gesehen?

Wir sprechen so viel darüber, von anderen gesehen werden zu wollen. Von unserem Partner. Von unserer Partnerin. Von unseren Freunden. Von unseren Kundinnen. Von unserem Team. Von unserer Community.

Wir wünschen uns Wertschätzung, Anerkennung und Verständnis. Aber dieser Vollmond stellt vielleicht eine ganz andere Frage:

Siehst DU dich eigentlich selbst?

Siehst du deine Bedürfnisse? Deine Grenzen? Deine Wünsche? Deine Entwicklung? Siehst du die Frau, die du inzwischen geworden bist? Oder wartest du immer noch darauf, dass jemand anderes sie zuerst erkennt?

Das ist für mich eine der kraftvollsten Botschaften dieses Widder-Vollmondes:

Bevor du darum kämpfst, von anderen gesehen zu werden, sieh dich selbst.

Widder und Waage: Zwischen Durchsetzung und Harmonie

Diese Achse kann ordentlich Spannung erzeugen. Denn Widder möchte nicht lange diskutieren. Er spürt etwas und möchte handeln. Die Waage dagegen möchte verstehen, abwägen, vermitteln und Frieden herstellen.

Beides hat seine Berechtigung. Denn nur für Frieden zu sorgen und dabei ständig die eigenen Bedürfnisse herunterzuschlucken, ist keine echte Harmonie. Aber nur die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen, ohne das Gegenüber wahrzunehmen, schafft auch keine echte Beziehung.

Vielleicht besteht die Kunst dieses Vollmondes deshalb darin, beides miteinander zu verbinden:

Ich darf für mich einstehen, ohne gegen dich kämpfen zu müssen.

Ich darf dir zuhören, ohne mich selbst dabei zu verlassen.

Venus im Skorpion: Wie tief bist du bereit zu gehen?

Dazu kommt die aktuelle Venus-im-Skorpion-Energie. Nachdem Venus zuvor durch die Waage gewandert ist und Beziehung, Begegnung und Verbindung stärker in den Mittelpunkt gerückt hat, möchte der Skorpion nun tiefer. Oberflächlichkeit reicht nicht mehr.

Vielleicht möchtest du plötzlich wissen: Was verbindet uns wirklich? Kann ich dir vertrauen? Kann ich mich hier zeigen? Kann ich verletzlich sein? Kann ich meine Wahrheit aussprechen, ohne Angst haben zu müssen, dadurch die Verbindung zu verlieren?

Doch Venus im Skorpion fragt für mich nicht nur nach der Tiefe zwischen dir und anderen. Sie fragt auch:

Wie tief ist eigentlich deine Beziehung zu dir selbst?

Kannst du dir deine eigenen Gefühle eingestehen? Kannst du ehrlich hinschauen, wenn du eifersüchtig, verletzt, wütend oder enttäuscht bist? Kannst du anerkennen, dass du etwas brauchst? Oder möchtest du lieber so tun, als wäre alles in Ordnung?

Tiefe beginnt nicht beim anderen.

Tiefe beginnt bei dir.

Merkur in der Waage: Wir müssen miteinander reden

Und dann kommt Merkur ins Spiel. Mit Merkur in der Waage rücken Gespräche über Beziehungen, Fairness, Bedürfnisse und unterschiedliche Perspektiven in den Vordergrund.

Und vielleicht ist genau das wichtig. Denn Widder-Energie kann schnell reagieren. Etwas passiert. Wir fühlen uns verletzt. Und bevor wir überhaupt verstanden haben, was gerade in uns passiert, haben wir bereits geantwortet.

Vielleicht möchte dieser Vollmond dich deshalb daran erinnern:

Nicht jeder Konflikt braucht sofort eine Reaktion. Manche Konflikte brauchen zuerst ein ehrliches Gespräch.

Nimm dir Zeit. Für Gespräche mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Mit deinen Freundinnen. Mit deinen Geschäftspartnern. Mit deinen Kolleginnen. Mit deinen Teampartnerinnen.

Aber vor allem:

Nimm dir Zeit für ein Gespräch mit dir selbst.

Was fühle ich gerade wirklich? Was brauche ich? Wo bin ich verletzt? Wo habe ich zu lange geschwiegen? Wo erwarte ich, dass mein Gegenüber etwas errät, das ich selbst nie ausgesprochen habe? Und wo kämpfe ich vielleicht gegen jemanden, obwohl ich eigentlich nur endlich gesehen werden möchte?

Beziehungen brauchen keine Gedankenleser

Vielleicht ist das eine der unbequemeren Wahrheiten dieses Vollmondes: Andere Menschen können nicht immer wissen, was du brauchst. Dein Partner nicht. Deine Freundin nicht. Deine Kundin nicht. Dein Team nicht.

Wir wünschen uns manchmal: Wenn dieser Mensch mich wirklich kennen würde, müsste er doch merken, was gerade mit mir los ist.

Aber echte Beziehung entsteht nicht dadurch, dass jemand unsere Gedanken lesen kann. Sie entsteht dort, wo wir den Mut haben, uns mitzuteilen. Und genau dafür brauchen wir beides:

Den Mut des Widders, unsere Wahrheit auszusprechen. Und die Waage, die uns daran erinnert, auch die Wahrheit des anderen hören zu wollen.

Auch dein Business besteht aus Beziehungen

Diese Energie endet für mich nicht bei Liebesbeziehungen. Gerade im Business kann diese Ich-Du-Achse unglaublich spannend sein.

Wie kommunizierst du mit deinen Kundinnen? Wie gehst du mit deinem Team um? Kannst du Verantwortung abgeben? Kannst du Grenzen setzen? Kannst du Nein sagen? Kannst du Konflikte ansprechen? Kannst du jemanden wertschätzen und trotzdem anderer Meinung sein?

Und vielleicht noch wichtiger:

Bist du in deinem Business noch du selbst – oder bist du zu der Person geworden, von der du glaubst, dass andere sie von dir erwarten?

Auch das ist Sichtbarkeit. Nicht nur Fotos. Nicht nur Social Media. Nicht nur Reichweite. Sondern die Fähigkeit, in Beziehung mit anderen bei dir selbst zu bleiben.

Sichtbarkeit beginnt mit Selbstbegegnung

Vielleicht möchtest du sichtbarer werden. Vielleicht möchtest du dich endlich zeigen. Vielleicht möchtest du neue Bilder, eine neue Positionierung oder eine neue Version deines Business nach außen bringen.

Dann stellt dieser Vollmond vorher eine wunderschöne Frage:

Wen möchtest du eigentlich sichtbar machen?

Denn bevor die Kamera dich sehen kann, darfst du dich selbst sehen. Bevor andere deine Stärke erkennen, darfst du sie selbst anerkennen. Bevor andere deine Grenzen respektieren können, darfst du sie selbst kennen. Und bevor du dich in einer Beziehung wirklich zeigen kannst, musst du wissen, wer da eigentlich vor deinem Gegenüber steht.

Das ist für mich Sichtbarkeit von innen nach außen.

Drei Reflexionsfragen für diesen Vollmond

1
Wo passe ich mich an, um Harmonie zu bewahren, obwohl ich eigentlich etwas anderes fühle oder brauche?
2
Welches Gespräch schiebe ich vor mir her, obwohl ich längst weiß, dass es geführt werden möchte?
3
Wer bin ich, wenn ich für einen Moment aufhöre, mich durch die Augen anderer zu betrachten?

Dein Ritual zum Widder-Vollmond

Nimm dir rund um diesen Vollmond einen Moment nur für dich. Bevor du ein wichtiges Gespräch führst, bevor du eine Entscheidung triffst oder bevor du impulsiv auf etwas reagierst, schreib zunächst zwei Überschriften auf ein Blatt:

Ich brauche …
Ich wünsche mir von dir …

Spüre den Unterschied. Was liegt wirklich in deiner Verantwortung? Und was möchtest du deinem Gegenüber mitteilen?

Danach kannst du noch eine dritte Frage ergänzen:

Was bin ich bereit zu hören?

Denn Beziehung bedeutet nicht nur, die eigene Wahrheit auszusprechen. Es bedeutet auch, Raum für die Wahrheit eines anderen Menschen zu lassen.

doTERRA Öl-Empfehlung: Balance & Geranium

Für diese Widder-Waage-Spannung

Balance kann für dein persönliches Ritual ein wunderbarer Duftanker sein, wenn die Widder-Energie dich sofort ins Handeln ziehen möchte. Erst ankommen. Füße auf den Boden. Atmen. Spüren: Was ist eigentlich meins?

Geranium verbinde ich mit der Waage- und Venus-Seite dieses Vollmondes: Beziehung, Herzöffnung, Empfangen und die Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und der Verbindung zu anderen.

Nutze die Öle entsprechend der jeweiligen Anwendungshinweise und verbinde den Duft mit der Intention:

„Ich darf ganz bei mir sein und gleichzeitig in Verbindung bleiben.“

Vielleicht musst du dich nicht entscheiden zwischen ICH und WIR

Vielleicht ist genau das die Heilung dieser Achse.

Nicht: Ich oder du.
Sondern: Ich und du.

Ich darf meine Grenze haben und dich trotzdem lieben.

Ich darf anderer Meinung sein und trotzdem mit dir verbunden bleiben.

Ich darf mich verändern, ohne mich dafür entschuldigen zu müssen.

Ich darf zuhören, ohne mich selbst zu verlieren.

Ich darf für mich einstehen, ohne mit dem Kopf durch jede Wand gehen zu müssen.

Und ich darf Frieden wollen, ohne dafür meine Wahrheit zu opfern.

Dieser Vollmond im Widder erinnert dich daran:

Eine tiefe Beziehung beginnt nicht dort, wo zwei Menschen sich perfekt aneinander anpassen.

Sie beginnt dort, wo zwei Menschen den Mut haben, sich selbst mit an den Tisch zu bringen.

Ganz. Ehrlich. Sichtbar.

Vielleicht ist genau das die Einladung dieses Vollmondes:

Sieh dich selbst.
Sprich mit dir selbst.
Und dann begegne dem anderen –

nicht aus Angst, ihn zu verlieren, sondern aus der Sicherheit, dich selbst nicht mehr verlassen zu müssen.

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Anika Römer

Fotografin, Astrologin, Mentorin und Sichtbarkeitsexpertin. 🤎

Ich begleite Unternehmerinnen dabei, vom Funktionieren wieder ins Fühlen zu kommen und das sichtbar zu machen, was längst in ihnen steckt.

Dabei verbinde ich Fotografie, Astrologie, Mentoring und Umsetzung – von der eigenen Essenz bis zum authentischen Außen.

Denn für mich beginnt echte Sichtbarkeit nicht damit, lauter zu werden.
Sie beginnt damit, dich selbst wieder zu sehen.

Frauen · Business · Essenz

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